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Donnerstag, 17. Mai 2012
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,It’s the Institutions, Stupid‘. Eine Bestandsaufnahme der ökonomischen Transformationsforschung
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Herman W. Hoen, Hermann Ribhegge

,It’s the Institutions, Stupid‘. Eine Bestandsaufnahme der ökonomischen Transformationsforschung

Kommentar von Hermann Ribhegge

21 Seiten · 6,34 EUR
(August 2008)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Eine kritische Analyse der Entwicklung der ökonomischen Transformationsforschung schließt den ersten Teil des Bandes ab. Herman W. Hoen stellt insbesondere die dichotomische Konkurrenz zwischen dem neoklassischen Ansatz des ‚Washington Consensus‘ und institutionenökonomischen Ansätzen in der transition economics heraus. Seiner Auffassung nach sind Schwierigkeiten und Rückschläge in der postsozialistischen Wirtschaftstransformation darauf zurückzuführen, dass in der ersten Hälfte der 1990er Jahre mit dem neoliberalen Strategieansatz ein Theoriekonzept die Hegemonie in der Politikberatung erlangte, das als ein reines allokationstheoretisches Konzept funktionierende Märkte voraussetzt und folglich über gar keine instruktiven Aussagen hinsichtlich der Entstehung von Marktwirtschaften verfügt. Die Erfahrungen der Transformation hätten daher institutionelle Ansätze gestärkt und insbesondere die Bedeutung politischer Institutionen und staatlicher Handlungskapazitäten für den Erfolg ökonomischer Transformationspolitik stärker ins wirtschaftswissenschaftliche Blickfeld gerückt. Hermann Ribhegge bekräftigt Hoens Kritik am ‚Washington Consensus‘ und schließt sich seinem Plädoyer für eine stärkere Besinnung auf institutionenökonomische Ansätze an. Er betont in seinem Kommentar die ideologische Ausrichtung des neoliberalen Transformationsansatzes und weist insbesondere darauf hin, dass die dichotomische Gegenüberstellung von ‚Plan’ und ‚Markt’, die diesen Ansatz kennzeichnet, eine Vereinfachung ist, die dem komplexen und hybriden Charakter zeitgenössischer Transformationsökonomien – und nicht nur dieser – nicht zu erfassen vermag.


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